Ein­bürgerungs­prozess mit Migrando

Erfahren Sie, wie Ihre Einbürgerung mit unserer Kanzlei abläuft und wie wir Sie Schritt für Schritt bis zur Einbürgerungsurkunde begleiten.

Einbürgerungsprozess kurz erklärt

Der Ablauf Ihrer Einbürgerung in 7 Schritten

1. Kostenloser Test

Warum lohnt sich der kostenlose Test?
Rund 14 Millionen Menschen in Deutschland haben keinen deutschen Pass (Ausländerzentralregister, Ende 2025). Unsere Kanzlei unterstützt Sie auf dem Weg zur Einbürgerung. Mit unserem kostenlosen Test prüfen Sie, ob Sie die Voraussetzungen voraussichtlich erfüllen und ob wir Ihnen helfen können. Fällt das Ergebnis positiv aus, haben Sie den ersten wichtigen Schritt zur Einbürgerung geschafft.

2. Telefonat

Telefonische Ersteinschätzung durch unsere Kanzlei
Nach einem positiven Testergebnis rufen wir Sie an. Im Gespräch prüfen wir Ihre Angaben aus dem Test und klären offene Punkte, denn rechtliche Fragen zur Einbürgerung sind oft komplex. Außerdem brauchen wir einige Angaben, die der Test nicht abfragt, zum Beispiel zu Ihrer rechtlichen Vergangenheit. Solche sensiblen Themen besprechen wir lieber persönlich. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, können Sie uns mit Ihrem Fall beauftragen.

3. Mandantschaft

So werden Sie Mandant von Migrando Rechtsanwälte

  1. Direkt nach dem Telefonat erhalten Sie einen Link, über den Sie unsere Kanzlei online beauftragen.
  2. Dabei wählen Sie Ihre Zahlungsweise: Sofortzahlung oder Ratenzahlung.
  3. Anschließend unterschreiben Sie online unsere Vollmacht und unsere Mandatsbedingungen.
  4. Damit sind Sie Mandant von Migrando Rechtsanwälte. Wir übernehmen Ihren Fall und setzen uns dafür ein, dass Sie so schnell wie möglich eingebürgert werden.
  5. Das Anwaltshonorar oder die erste Rate wird in den folgenden Tagen von Ihrem Konto abgebucht.

4. Akte

Willkommen: Ihre Akte ist angelegt
Sobald Ihre Akte angelegt ist, bereiten wir Ihren Einbürgerungsantrag vor. Für den Antrag bei der zuständigen Einbürgerungsbehörde brauchen wir einige Unterlagen von Ihnen. Da jeder Fall anders ist, prüft unser Team genau, welche Dokumente Sie uns schicken müssen. Danach erhalten Sie eine E-Mail mit der Liste der benötigten Unterlagen. Häufig gehören dazu:
  • Aufenthaltstitel
  • Einkommensnachweise (z. B. Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnungen, Arbeitgeberbescheinigung)
  • Versicherungsverlauf der Deutschen Rentenversicherung (falls nötig)
  • Sprachzertifikat (oder Schulzeugnisse bzw. Ausbildungsabschluss)
  • Zertifikat über den bestandenen Einbürgerungstest (oder Schulzeugnisse bzw. Ausbildungsabschluss)
  • Nationalpass (falls nötig)
  • Mietvertrag
  • Nachweis der Krankenversicherung
  • Meldebescheinigung
  • ein biometrisches Passfoto
Diese Liste ist nur ein Überblick; je nach Fall brauchen wir mehr oder weniger Unterlagen. Mehr dazu finden Sie in unserer Checkliste zum Einbürgerungsantrag. Nehmen Sie sich nach unserer E-Mail Zeit, alles zusammenzustellen, und schicken Sie uns die Kopien per Post. Achten Sie bitte darauf, dass alle Kopien gut lesbar und geordnet sind.

5. Unterlagen

Unterlagen geprüft, vollständig und eingereicht
Sobald Ihre Unterlagen bei uns eingehen, prüfen wir sie sorgfältig. Fehlt etwas, melden wir uns bei Ihnen. Finden Sie ein Dokument nicht, helfen wir weiter. Sind alle Unterlagen vollständig, reichen wir Ihren begründeten Antrag bei der Einbürgerungsbehörde ein. Ein vollständiger und gut begründeter Antrag ist die beste Grundlage für eine zügige Entscheidung. Ab jetzt liegt die Bearbeitung bei der Behörde.

6. Nach Antragsübermittlung

Was nach etwa zehn Wochen passiert
Für die Bearbeitung gibt es keine feste gesetzliche Frist. Entscheidet die Behörde ohne zureichenden Grund nicht in angemessener Zeit, ist frühestens drei Monate nach Antragstellung eine Untätigkeitsklage möglich (§ 75 VwGO). Deshalb erinnern wir die Behörde nach etwa zehn Wochen an Ihren Antrag und weisen auf diese Möglichkeit hin. Nach unserer Erfahrung wird ein Antrag danach oft zügiger bearbeitet. Die Behörden kennen unsere Kanzlei und wissen, dass wir die Rechte unserer Mandanten konsequent durchsetzen. Weil viele Einbürgerungsbehörden stark ausgelastet sind, geben Gerichte der Behörde bei einer Untätigkeitsklage teilweise noch zusätzliche Zeit.

7. Einbürgerungstermin

Ihr Einbürgerungstermin
Im letzten Schritt teilen wir Ihnen Ihren Einbürgerungstermin mit. Dort geben Sie das feierliche Bekenntnis zum Grundgesetz ab und erhalten Ihre Einbürgerungsurkunde. Mit der Aushändigung der Urkunde sind Sie eingebürgert (§ 16 StAG). Bitte nehmen Sie diesen Termin unbedingt wahr, damit es nicht zu Verzögerungen kommt. Tritt trotzdem ein Problem auf, schreiben Sie uns bitte sofort eine E-Mail, damit wir uns darum kümmern können.
einbuergerungsprozess schritt 1

1. Kostenloser Test

Warum lohnt sich der kostenlose Test?
Rund 14 Millionen Menschen in Deutschland haben keinen deutschen Pass (Ausländerzentralregister, Ende 2025). Unsere Kanzlei unterstützt Sie auf dem Weg zur Einbürgerung. Mit unserem kostenlosen Test prüfen Sie, ob Sie die Voraussetzungen voraussichtlich erfüllen und ob wir Ihnen helfen können. Fällt das Ergebnis positiv aus, haben Sie den ersten wichtigen Schritt zur Einbürgerung geschafft.

einbuergerungsprozess schritt 2

2. Telefonat

Telefonische Ersteinschätzung durch unsere Kanzlei
Nach einem positiven Testergebnis rufen wir Sie an. Im Gespräch prüfen wir Ihre Angaben aus dem Test und klären offene Punkte, denn rechtliche Fragen zur Einbürgerung sind oft komplex. Außerdem brauchen wir einige Angaben, die der Test nicht abfragt, zum Beispiel zu Ihrer rechtlichen Vergangenheit. Solche sensiblen Themen besprechen wir lieber persönlich. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, können Sie uns mit Ihrem Fall beauftragen.

einbuergerungsprozess schritt 3

3. Mandantschaft

So werden Sie Mandant von Migrando Rechtsanwälte

  1. Direkt nach dem Telefonat erhalten Sie einen Link, über den Sie unsere Kanzlei online beauftragen.
  2. Dabei wählen Sie Ihre Zahlungsweise: Sofortzahlung oder Ratenzahlung.
  3. Anschließend unterschreiben Sie online unsere Vollmacht und unsere Mandatsbedingungen.
  4. Damit sind Sie Mandant von Migrando Rechtsanwälte. Wir übernehmen Ihren Fall und setzen uns dafür ein, dass Sie so schnell wie möglich eingebürgert werden.
  5. Das Anwaltshonorar oder die erste Rate wird in den folgenden Tagen von Ihrem Konto abgebucht.
einbuergerungsprozess schritt 4

4. Akte

Willkommen: Ihre Akte ist angelegt
Sobald Ihre Akte angelegt ist, bereiten wir Ihren Einbürgerungsantrag vor. Für den Antrag bei der zuständigen Einbürgerungsbehörde brauchen wir einige Unterlagen von Ihnen. Da jeder Fall anders ist, prüft unser Team genau, welche Dokumente Sie uns schicken müssen. Danach erhalten Sie eine E-Mail mit der Liste der benötigten Unterlagen. Häufig gehören dazu:

  • Aufenthaltstitel
  • Einkommensnachweise (z. B. Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnungen, Arbeitgeberbescheinigung)
  • Versicherungsverlauf der Deutschen Rentenversicherung (falls nötig)
  • Sprachzertifikat (oder Schulzeugnisse bzw. Ausbildungsabschluss)
  • Zertifikat über den bestandenen Einbürgerungstest (oder Schulzeugnisse bzw. Ausbildungsabschluss)
  • Nationalpass (falls nötig)
  • Mietvertrag
  • Nachweis der Krankenversicherung
  • Meldebescheinigung
  • ein biometrisches Passfoto

Diese Liste ist nur ein Überblick; je nach Fall brauchen wir mehr oder weniger Unterlagen. Mehr dazu finden Sie in unserer Checkliste zum Einbürgerungsantrag. Nehmen Sie sich nach unserer E-Mail Zeit, alles zusammenzustellen, und schicken Sie uns die Kopien per Post. Achten Sie bitte darauf, dass alle Kopien gut lesbar und geordnet sind.

einbuergerungsprozess schritt 5

5. Unterlagen

Unterlagen geprüft, vollständig und eingereicht
Sobald Ihre Unterlagen bei uns eingehen, prüfen wir sie sorgfältig. Fehlt etwas, melden wir uns bei Ihnen. Finden Sie ein Dokument nicht, helfen wir weiter. Sind alle Unterlagen vollständig, reichen wir Ihren begründeten Antrag bei der Einbürgerungsbehörde ein. Ein vollständiger und gut begründeter Antrag ist die beste Grundlage für eine zügige Entscheidung. Ab jetzt liegt die Bearbeitung bei der Behörde.

einbuergerungsprozess schritt 6

6. Nach Antragsübermittlung

Was nach etwa zehn Wochen passiert
Für die Bearbeitung gibt es keine feste gesetzliche Frist. Entscheidet die Behörde ohne zureichenden Grund nicht in angemessener Zeit, ist frühestens drei Monate nach Antragstellung eine Untätigkeitsklage möglich (§ 75 VwGO). Deshalb erinnern wir die Behörde nach etwa zehn Wochen an Ihren Antrag und weisen auf diese Möglichkeit hin. Nach unserer Erfahrung wird ein Antrag danach oft zügiger bearbeitet. Die Behörden kennen unsere Kanzlei und wissen, dass wir die Rechte unserer Mandanten konsequent durchsetzen. Weil viele Einbürgerungsbehörden stark ausgelastet sind, geben Gerichte der Behörde bei einer Untätigkeitsklage teilweise noch zusätzliche Zeit.

einbuergerungsprozess schritt 8

7. Einbürgerungstermin

Ihr Einbürgerungstermin
Im letzten Schritt teilen wir Ihnen Ihren Einbürgerungstermin mit. Dort geben Sie das feierliche Bekenntnis zum Grundgesetz ab und erhalten Ihre Einbürgerungsurkunde. Mit der Aushändigung der Urkunde sind Sie eingebürgert (§ 16 StAG). Bitte nehmen Sie diesen Termin unbedingt wahr, damit es nicht zu Verzögerungen kommt. Tritt trotzdem ein Problem auf, schreiben Sie uns bitte sofort eine E-Mail, damit wir uns darum kümmern können.

Zusätzliche Informationen

Bitte lesen Sie während des gesamten Verfahrens unsere E-Mails aufmerksam. Bei Fragen oder Unklarheiten erreichen Sie uns per E-Mail. Wir dokumentieren jeden Schritt und halten Sie auf dem Laufenden, damit Sie jederzeit wissen, wo Ihr Antrag steht.

Häufige Fragen zur Einbürgerung

Seit dem 27. Juni 2024 gilt das modernisierte Staatsangehörigkeitsgesetz. Sie können sich in der Regel nach fünf statt bisher acht Jahren einbürgern lassen und müssen Ihre bisherige Staatsangehörigkeit nicht mehr aufgeben. Die damals eingeführte Einbürgerung nach drei Jahren wurde zum 30. Oktober 2025 wieder abgeschafft.

Ja. Nach fünf Jahren rechtmäßigem Aufenthalt in Deutschland haben Sie in der Regel einen Anspruch auf Einbürgerung, wenn Sie die übrigen Voraussetzungen des § 10 StAG erfüllen. Dazu gehören unter anderem Deutschkenntnisse auf B1-Niveau, der bestandene Einbürgerungstest, ein eigenständig gesicherter Lebensunterhalt und Straffreiheit. Ob Sie die Voraussetzungen erfüllen, zeigt Ihnen unser kostenloser Test.

Nein. Die Einbürgerung nach drei Jahren bei besonderen Integrationsleistungen wurde zum 30. Oktober 2025 abgeschafft. Eine Übergangsregel für Anträge, die vorher gestellt wurden, gibt es nicht; die Gerichte stellen auf die Rechtslage zum Zeitpunkt der Entscheidung ab. Der Regelweg führt heute über fünf Jahre rechtmäßigen Aufenthalt.

Das hängt stark von Ihrer Einbürgerungsbehörde ab. Das Einbürgerungsportal des Bundes rechnet mit 18 Monaten und länger, in vielen Großstädten dauert es derzeit über zwei Jahre. Wir sorgen dafür, dass Ihr Antrag vollständig eingeht, haken nach etwa zehn Wochen nach und erheben bei Bedarf Untätigkeitsklage. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Wie lange dauert die Einbürgerung in Deutschland?

Die Einbürgerung kostet 255 Euro pro Person. Für minderjährige Kinder ohne eigenes Einkommen, die mit Ihnen eingebürgert werden, sind es 51 Euro pro Kind (§ 38 StAG). Hinzu kommen Kosten etwa für das Sprachzertifikat und den Einbürgerungstest. Die Gebühren zahlen Sie direkt an die Behörde.

Ja. Seit dem 27. Juni 2024 verlangt Deutschland nicht mehr, dass Sie Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben. Ob Sie Ihre alte Staatsangehörigkeit tatsächlich behalten, entscheidet allerdings das Recht Ihres Herkunftslandes. Es lohnt sich, das vor dem Antrag zu klären. Die übrigen Voraussetzungen für die Einbürgerung gelten unabhängig davon.

Entscheidet die Behörde ohne zureichenden Grund nicht in angemessener Zeit, ist frühestens drei Monate nach Antragstellung eine Untätigkeitsklage möglich (§ 75 VwGO). Bei stark ausgelasteten Behörden geben Gerichte teilweise zusätzliche Zeit. Bei Migrando ist die Untätigkeitsklage im Angebot enthalten; Sie zahlen dafür keine zusätzliche Summe.

Auf die Arbeitsweise der Einbürgerungsbehörde haben wir keinen direkten Einfluss. Wir sorgen aber dafür, dass Ihr Antrag nicht unnötig liegen bleibt: Wir reichen ihn vollständig und begründet ein, damit die Behörde möglichst ohne Rückfragen entscheiden kann. Nach etwa zehn Wochen haken wir nach und weisen auf die Möglichkeit der Untätigkeitsklage hin. Nach unserer Erfahrung beschleunigt das die Bearbeitung in vielen Fällen.

Ja, Sie können den Antrag auch selbst stellen. Fehlende Unterlagen oder unklar belegte Voraussetzungen führen aber häufig zu Rückfragen der Behörde. Wir übernehmen für Sie die Prüfung der Voraussetzungen, die Zusammenstellung der Unterlagen und die Begründung des Antrags. Bleibt die Behörde untätig, erheben wir für Sie Untätigkeitsklage.

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Anna Faustmann
Redakteurin
Anna Faustmann ist als Redakteurin bei Migrando tätig. Mit ihrer fundierten Ausbildung und langjährigen Erfahrung im Journalismus und digitalen Marketing bringt sie ein tiefes Verständnis für die Konzeption und Erstellung ...
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Anna Faustmann
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Anna Faustmann ist als Redakteurin bei Migrando tätig. Mit ihrer fundierten Ausbildung und langjährigen Erfahrung im Journalismus und digitalen Marketing bringt sie ein tiefes Verständnis für die Konzeption und Erstellung ...