Ausländerbehörde warnt vor gefälschten E-Mails und Schreiben
Wie die Stadt Magdeburg auf ihrer Webseite mitteilt, sind bislang zwei Fälle bekannt geworden, in denen gefälschte Schreiben im Namen der Ausländerbehörde versandt wurden. In einem Fall erhielt ein Student, der sich rechtmäßig in Deutschland aufhält, eine E-Mail mit der Aufforderung, in sein Herkunftsland zurückzukehren. Die Nachricht erweckte den Eindruck, von der Magdeburger Ausländerbehörde zu stammen. Tatsächlich handelte es sich aber um eine Fälschung.
In einem weiteren Fall tauchte ein gefälschtes Schreiben an eine deutsche Botschaft im Ausland auf. Auch hier soll der Name der Magdeburger Ausländerbehörde fälschlich genutzt worden sein, um den Empfänger zu täuschen.
Wer hinter den gefälschten Nachrichten steckt und welches Ziel die Absender verfolgen, ist bislang unklar. Die Stadtverwaltung hat deshalb Strafanzeige erstattet. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass noch weitere gefälschte Schreiben oder E-Mails im Umlauf sein könnten.
Wer seinen Aufenthaltstitel beantragen oder verlängern will, muss bisher oft persönlich zur Ausländerbehörde. Ein neues Gesetz könnte das künftig in vielen Fällen ändern und Verfahren deutlich beschleunigen. Was genau geplant ist....
Verdächtige Schreiben bei der Stadt überprüfen lassen
Wer eine unerwartete Nachricht von der Ausländerbehörde erhält, sollte den Inhalt sorgfältig prüfen und den darin enthaltenen Aufforderungen nicht sofort folgen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Nachricht zur Ausreise auffordert oder andere ungewöhnliche Inhalte enthält.
Im Zweifel können Empfänger die Echtheit des Schreibens direkt bei der Stadt Magdeburg überprüfen lassen. Die dafür vorgesehene E-Mail-Adresse veröffentlichte die Stadt auf ihrer Internetseite.